Individuelle Modulhäuser und somit auch der Modulhausbau erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Artikel erfahren Sie, was Modulhäuser sind und welche Vorteile sie bieten. Des Weiteren erfahren Sie, warum diese Bauart eine nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Hausbau darstellt. Was sind Modulhäuser? Modulhäuser sind vorgefertigte Wohnmodule, die in einer Fabrik hergestellt werden. Die Einzelelemente bestehen meist aus holzbasierten Platten oder aus massivem Holz, aber auch aus anderen Materialien wie Stahl, Stein oder Beton. Je nach Wunsch werden diese Bauelemente vor Ort zu einem vollständigen Haus zusammengesetzt. Klassische Formen eines Modulhauses sind Quader und die einzelnen Einheiten betragen ca. 20 bis 50 Quadratmeter. Anders als zum Beispiel Fertighäuser, welche ebenfalls in einer Fabrik gefertigt werden, diese aber dann nicht in Modulen vor Ort zusammengesetzt werden, sondern bereits als Ganzes und bezugsfähiges Haus auf das gewünschte Grundstück geliefert.

Welche Vorteile bieten Modulhäuser? Modulhäuser eigenen sich dazu schnell neuen Wohnraum zu schaffen. Durch die vorgefertigten Module kann der Bau eines Hauses deutlich schneller und kostengünstiger erfolgen als beim herkömmlichen Hausbau. Modulhäuser an sich können leicht erweitert oder umgebaut werden, um den sich ändernden Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. An bestehenden Immobilien anzubauen oder diese zu erweitern, gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen Bauweise daher etwas schwierig. Wie schon zuvor erwähnt bieten Modulhäuser gerade wenn es schnell gehen muss z. B. für den Ausbau eines Homeoffice, eines Gästehauses oder auch als Unterkunft für ein Au-pair-Mädchen verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Wie ist die Vorgehensweise? Modulhäuser unterliegen den gleichen Gesetzen wie andere Immobilienbauarten. Somit ist die Denkweise naheliegend und logisch, dass man sich so ein Modulhaus einfach auf das eigene Grundstück stellen möchte, aber vom Gesetzgeber her nicht erlaubt. Beim Modulhausbau wird zwar der Boden des Modulhauses mitgeliefert, aber dennoch benötigt es ein entsprechendes Fundament.

Für fest verbaute Modulhäuser im Modulhausbau, welche dauerhaft bewohnt werden, braucht es eine Baugenehmigung vom Amt. Für Modulhausbauten, die z. B. als Garten- und Ferienhäuser oder auch als Nutzbauten verwendet werden möchten, entscheiden regionale Orte, Städte und Gemeinden unterschiedlich. Hier ist es ratsam, sich vorab beim jeweiligen zuständigen Amt zu informieren Modulhäuser sind gerade für die individuellen Ansprüche der Bewohner und Nutzer bei Überlegungen der Planung und Beschaffung entsprechend attraktiv. Die Nutzbarkeit, aber auch die Nutzungsdauer ist immer abhängig von der Qualität der Bauelemente, Materialien und auch von der Pflege. Es ist daher naheliegend, dass sowohl die Nutzbarkeit als auch die Nutzungsdauer sich kaum von herkömmlichen Bauten, Immobilien und anderen Fertighäusern unterscheiden. Darüber hinaus sind Modulhäuser in der Regel energieeffizient und umweltfreundlich, da sie oft mit modernen Isolationsmaterialien und nachhaltigen Baustoffen ausgestattet sind. Nicht zuletzt bieten Modulhäuser auch eine gute Qualität und Haltbarkeit, da sie unter kontrollierten Bedingungen in der Fabrik hergestellt werden.

 

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